MALEN NACH ZAHLEN

Die Feuerwehr Neuss empfahl der Schulleitung, die Etagen für den Katastrophenfall mit großen Zahlen deutlich zu markieren. Herr Wölke wäre nicht Herr Wölke, hätte er nicht gleich die Chance gesehen, die sich hier bot: die Gestaltung des Schulhauses gleichzeitig attraktiver zu machen. So bot er den KunstlehrerInnen an, diese Zahlen mit SchülerInnen künstlerisch zu gestalten

In der Projektwoche 2019 verwandelten SchülerInnen der Stufen 9, EF und Q1 dann die besten Entwürfe für diese sogenannten Etagenmarkierungen in Wandmalereien. Zunächst als riesige Zahl erkennbar, hangelt sich das Auge des Betrachters dennoch sofort an den Details entlang: beides ist natürlich Absicht und zeigt die vielfältige Funktion der Arbeiten.

Die Gestaltung unterlag einer Menge Bedingungen: Die Zahlen sind deutlich erkennbar durch dunkle Farben und sind auf nicht-brennbares Material gemalt. Die Gestaltung ist sowohl für Kinder, Jugendliche als auch Erwachsene attraktiv, jede Zahl fügt sich harmonisch in die Farben der restlichen Gebäudegestaltung ein und die gemalten Dinge unterstreichen die umliegenden Fachräume. Mission Impossible? Nein, es war eine Herausforderung, welche die entwerfenden und am Projekt teilnehmenden SchülerInnen herausragend gemeistert haben.

Noch sind die Riesenzahlen nicht fertig, aber ein vielfältiges und sehr positives Fazit lässt sich jetzt schon ziehen:

Das Projekt hat wieder einmal bewiesen: Es gibt eine Menge kreative und begabte SchülerInnen an unserer Schule.

Das Projekt hat Spaß gemacht, weil manche SchülerInnen etwas geschafft haben, was sie sich selbst nicht zugetraut haben (Origianl-Zitat: „Wir sind sooooo stolz auf uns.“)

Es war toll zu sehen, wie SchülerInnen freiwillig und über die geforderten Arbeitszeiten hinaus arbeiteten...

...und sich dabei stufenübergreifend geholfen und zusammengearbeitet haben: wer etwas Bestimmtes gut konnte, hat das gemalt, auch wenn es jemand anderes entworfen hatte.

Dies ging natürlich nicht ohne Konflikte: das Ziel im Auge haben sich die Teilnehmer aber sehr erwachsen und ohne Lehrer einigen können.

Um es kurz zu machen: SO SOLLTE SCHULE IMMER SEIN!

Noch gilt es, die Arbeiten zu beenden und zu perfektionieren, aber vorab schonmal ein HERZLICHES DANKESCHÖN an alle Beteiligten für eine tolle Projektwoche und Ergebnisse, die sich sehen lassen können.

Saskia Reuter und Johanna Häck

Dabei waren:

aus der 9 Sueda Ayan, Lara Kalani, Ailina Salii, Angela Davdovic, Janna Kayed und Erva Arslan

aus der EF Tanja Kruse, Sara Pato Queiros, Merle Naescher, Maike Kehl (und Greta Brünger)

aus der Q1 Sude Bozdemir, Cosima Rieger, Sana Dlair, Ceren Demir, Yahya Ilyas Gedik, Sinan Önal und Jarla Krafzel

aus der Q2 Mascha Rennefeld und Julia Berner

   
   

 

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