Der Ausflug zum Neanderthal Museum

Wir trafen uns um 8 Uhr vor unseren Klassenräumen. Um 8.25 Uhr ging es los. Wir gingen mit der Klasse 6 a-c zur Bahnhaltestelle Süd. Mit ein wenig Verspätung kam unsere Bahn. Wir fuhren damit eine sehr lange Strecke … bis zur Haltestelle Neuss- Hauptbahnhof. Nun stiegen wir alle aus. Einige rasten wie verrückt zum Süßigkeitenautomaten.  Um 8.45 Uhr kam unsere Bahn Richtung Mettmann. In der Bahn aßen einige ihre ergatterten Süßigkeiten oder redeten mit ihren Freunden. Das Wetter draußen war nicht viel versprechend. Es regnete wie aus Eimern. Nach ca. 45 Minuten waren wir da und stiegen an der Haltestelle Neanderthal Museum aus, die gegenüber von einem alten Haus lag. Zu Fuß machten wir uns über einen Hügel hoch durch einen Wald auf zum Museum. Für einige war dies sehr anstrengend. Endlich waren wir da. Nun warteten wir 5 Minuten vor dem Museum im Regen. Frau Fricke war drinnen, um das Eintrittsgeld zu bezahlen. Und nach geschlagenen weiteren 5 Minuten konnten wir endlich reingehen. Direkt im Anfangsbereich war ein Neandertaler aus Wachs darstellt. Völlig durchnässt kamen wir unten im Keller an. Dort warteten wir wieder. Und dann geschah es. Jemand aus der 6B warf einen Lego-Turm um. Doch keiner stellte sich. Und wenn nicht ein Mädchen die Schuld auf sich genommen hätte, wären wir auf jeden Fall aus dem Museum herausgeflogen. Endlich durften wir unsere Sachen wegbringen. Wir haben sie in eine kleine Kiste in einen kleinen Raum getan. Nun erfuhren wir, was wir zu tut und zu lassen haben: Nicht essen, nicht trinken und nicht reden.
Die erste Führung bekam die 6A, die zweite die 6C. Das lag daran, dass eine Mitschülerin der 6B den Lego-Turm umgeworfen hatte  und so die Zeit verloren hatte. Nun mussten wir wieder warten und zum Glück hatten Frau Fricke und Herr Schreiber eine gute Idee. Wir gingen in einen kleinen Raum, wo eine Leinwand war. Dort schauten wir uns einen Film über den Aufbau eines Neandertalers an.
Nach 10 Minuten war dann auch endlich unserer Führung dran. Zuerst haben wir Kopfhörer bekommen, damit wir unsere Führerin besser hören konnten. Die Führerin hatte ein Mikrofon. Zuerst gingen wir zu einem aus Wachs dargestellten Neandertaler. Neandertaler sehen vom Aufbau des Skelettes anders aus als wir. Sie sind kleiner und haben vorn, wo wir die Augenbrauen haben, einen dicken Knochen.  Nun gingen wir weiter nach oben. Dort konnten wir noch einmal einige Einzelteile eines Neandertalers sehen, wie Zähne und Knochen. Nun ging es dann auch wieder weiter zu einer Neandertaler-Frau. Dort wurde uns wieder erklärt, was anderes ist als bei uns. Außerdem gab es noch eine Kiste, die leer war und unsere Führerin sagte zu einem Mädchen, dass sie sich dort reinstellen solle. Sie erklärte uns, dass es vielleicht genauso eine Ausstellung in 1000 Jahren über uns geben könnte. Vielleicht verändert sich die Menschheit bis dahin noch weiter, was ich mir eigentlich nicht vorstellen kann. Wir lernten auch, welche Waffen die Neandertaler früher hatten, zum Beispiel den Speer. Außerdem lernten wir, wie und wo sie wohnten. Sie wohnten in Zelten. Die Neandertaler hatten auch eine eigene Sprache.
Nach ca. 1 Stunde war die Führung im Museum zu Ende. Wir machten uns auf den Weg zur Bahn. Auf der Rückfahrt wurde die Bahn noch mal so richtig voll. Aber das hat uns nichts ausgemacht, weil wir uns alle freuten nach Hause zu kommen. Nach 50 Minuten kamen wir dann wieder am Neusser-Hauptbahnhof an. Unsere Bahn, die uns zur Endstation bringen sollte, kam direkt im Anschluss. Nach 5 Minuten waren wir dann wieder in Neuss. Am Bahnsteig verabschiedeten wir uns.

Von Maike Henningsen (6B)